Diepholz – Tag der offenen Tür

Da hatte aber jemand richtig Glück mit dem Wetter. Am Samstag hat’s geregnet und auch der Montag war verregnet.

Aber am Sonntag gab’s Sonne satt. Naja, deswegen heißt der Sonntag wohl auch Sonntag.

Zum „Tag der offenen Tür“ wurden wir von den Stadtwerken Huntetal eingeladen. Gegen 9:30 war Carsten zusammen mit dem Maxus EV80 und der Doppelladesäude bereits vor Ort. Gut zwanzig Minuten später konnten wir dann die Ladesäule aufbauen. Die Stadtwerke hatten bereits im Vorfeld vorbildliche Arbeit geleistet und einen kleinen Stromverteiler in unmittelbarer Nähe aufgestellt. Die mitgebrachten Verlängerungen wurden also gar nicht benötigt. Trotzdem konnten wir den Anschluß nicht zu 100% nutzen (also 32A & 63A), weil uns die Zuleitung etwas zu schwach dimenioniert vorkam. Letztlich ging es auch so. Denn in der Summe gingen nie mehr als 63A über die Leitung. Außerdem hatten die Stadtwerke zusätzlich einen eigenen Lader auf dem Gelände, der neben AC über Kabel UND Dose gleichzeitig und parallel CCS und CHAdeMO angeboten hat.

War zu Anfang der Andrang eher verhalten, so wurde es um die Mittagszeit immer voller.

Für die Veranstaltung hatten sich im Vorfeld etwa acht Fahrzeuge angemeldet. Am Ende waren es über 20. Wir standen mit unseren Fahrzeugen vorne im Eingangsbereich der Stadtwerke. Neben uns hat dann ein örtlicher Händler noch einen Kangoo und eine Zoe ausgestellt. Die Stadtwerke hatten einige eigene Fahrzeuge (u.a. Twizy, i3 und einen niu-Elektroroller) ausgestellt. Auf dem Parkplatz neben der Verwaltung wurden dann auch einige „Freßstände“ aufgestellt, die wir mit Hilfe von ausgegebenen Verzehrgutscheinen (ungenießbar) nutzen konnten, um dann Gyros, Bratwurst, Eis, Kuchen (inkl. Kaffee) und Kaltgetränken (alles sehr lecker) zu uns nehmen zu können. Außerdem gab’s für Kinder neben der Hüpfburg, die sehr gut angenommen wurde, eine Kartrennstrecke mit Elektrofahrzeugen. Damit auch die „Großen“ zum Fahren kommen haben wir dann Mitfahrten mit unseren Fahrzeugen angeboten. Also mal eben den Komfort eines Ioniq oder die Unkompliziertheit der Zoe geniessen, oder auch die Grenzen und Möglichkeiten des Autopiloten im Model S erFahren. Und sich dabei informieren, was alles möglich ist, und welches Fahrzeug für welchen Zweck sinnvoll ist. Und der Bedarf mal elektrisch mitzufahren war durchweg vorhanden und wurde rege genutzt. Natürlich spricht sich der Thrill mit dem Model S rum, wenn man auf der Umgehungstraße in der leichten Kurve beschleunigt und dann die Hände vom Lenkrad nimmt und aus dem Panoramadach winkt, während das Fahrzeug am Tempo 70 Schild automatisch die Geschwindigkeit reduziert.

Neben den bereits genannten Fahrzeugen waren u.a. auch ein E-Smart dabei, ein e-Golf und ein Nissan eNV200,  sowie als Motorrad eine Brammo, was natürlich auch für ungläubige Blicke gesorgt hat. Genauso wie das Fahrzeug, das aus der Vergangenheit zu kommen schien. Der Citroen-electric war auch da. Es schien nur der Flux-Kompensator zu fehlen. Natürlich haben sich auch Mitarbeiter der Stadtwerke über die Fahrzeuge informiert.

Gegen 17:00 Uhr war es dann vorbei mit dem Tag der offenen Tür. Interessanterweise waren kaum Leute vor Ort, die der E-Mobilität negativ gegenüber standen. Im Regelfall kamen sonst immer Fragen, nach der Lebensdauer des Akkus und was nach der Lebensdauer im Fahrzeug damit passiert.

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