Ab auf die Insel

Das wurde aber auch mal Zeit. So viele Treffen, die schon organisiert wurden, um sich untereinander auszutauschen und interessierten Bürgern die Elektromobilität näher zu bringen. In Zusammenarbeit mit Städten, oder selber ausgetragen, aber noch nie auf einer Insel.

Da haben wir uns als Elektromobilität Nord e.V. natürlich nicht lange bitten lassen, als die Anfrage von Tobi Pape, dem Inhaber des Norderneyer Brauhaus kam, doch dabei zu sein.

Auf nach Norderney!

Also wurde fleißig organisiert, so dass auch vor Ort ordentlich was gezeigt werden konnte. Die Organisatoren um Tobi Pape haben tolle Arbeit geleistet, sich um Unterkünfte gekümmert und auch eine Unterstützung der Reederei Frisia für die Überfahrt gefunden. Die Stromversorgung der E-Mobilisten wurde durch die Stadtwerke Norderney GmbH gesichert, so dass alle Fahrer mit vollem Akku die Insel wieder verlassen konnten.

Mit den Norderneyer Brauhallen gab es einen guten Standort um die Fahrzeuge zu präsentieren. Es haben schließlich 35 Fahrzeuge den Weg auf die Insel gefunden, die einen guten Mix derzeitig verfügbarer Fahrzeuge aufzeigen konnten. Der Transporter Maxus EV (Sprinter-Klasse) und der Nissan eNV, die einen super Einstieg für den gewerblichen Einsatz bieten. Die ganz kleinen wie Smart und Twizy als Zweisitzer, waren natürlich auch vertreten. Dazwischen reihten sich die verschiedenen Fahrzeuge der Kompaktklasse über Renault Zoe, Hyundai Ionic EV oder VW e-Golf ein. Die Highlights sind meist die diversen Tesla Model S und X, die auch hier wieder vertreten waren. Daraus wurde aber diesmal nichts. Der Blickfang war diesmal ein nagelneues Tesla Model 3, von dem gerade seit Februar die ersten Modelle in Deutschland ausgeliefert werden.

Die Bewohner und Besucher auf der Insel kamen dann gleich dreimal in den Genuss der Elektromobilität. In vielen interessanten Gesprächen konnte man sich von der Tauglichkeit der Elektromobilität überzeugen. Viele der anwesenden Fahrer sind schon seit vielen Jahren rein elektrisch unterwegs und haben so schon weit über 100.000 km zurückgelegt. So ergaben sich einige interessante Gespräche, in denen dann auch mit den immer wiederkehrenden Falschmeldungen zur angeblich doch nicht sauberen Elektromobilität aufgeräumt werden konnte.
Die theoretischen Informationen konnten dann als zweites gleich überprüft werden. Denn die Privatfahrzeuge konnten entweder selber gefahren oder bei Mitfahrten erlebt werden. Auch hier war natürlich das M3 sehr beliebt.
Das dritte Erlebnis gab es dann bei einem Fahrzeugcorso über die Insel. Wir alten EV Fahrer kennen das ja schon. Aber für jeden, der es das erste Mal erlebt, ist es schon beeindruckend. Es fährt eine Autokolonne an einem vorbei und man hört: Möwengeschrei!
Keine hochdrehenden Motoren vom Anfahren, kein Brummen von Verbrennungsmotoren. Einzig ab ca. 30 km/h sind dann Reifengeräusche wahrnehmbar.
Den Blicken der Fußgänger konnte man dieses Erstaunen gut ansehen.

Bei dem traumhaften Wetter – vom wunderschönem Sonnenaufgang, dem ganzen Tag blauen Himmel mit Temperaturen von fast 10 Grad und zum Abschluss einem genauso schönen Sonnenuntergang, waren alle Beteiligten mehr als zufrieden.

Das sollte nicht das letzte Treffen auf einer Insel sein und lässt uns mit dem Gedanken zurück: wenn man schon auf einer Insel ist, warum dann nicht alles nur noch elektrisch, ohne lokale Emissionen. Frische Luft pur. Und für den Vortrieb sorgen die Beine, oder Strom aus Sonne und Wind, wenn es denn ein Fahrzeug sein muss.

3. int. E-Golf Treffen in Hann. Münden

 
Dort wo Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen auf einer Stelle mehr oder weniger zusammen kommen….   ist Bad Karlshafen….  aber das ist gar nicht so weit weg…      von Hann. Münden!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Abschluß des 3. int. E-Golf Treffens in Hann. Münden (ausgeschrieben Hannoversch Münden) waren an einem sonnigen Sonntag (daher der Name) auch Fahrzeuge anderer Marken eingeladen.

Das Teilnehmerfeld war überschaubar. Trotzdem waren viele Teilnehmer vor Ort, die man bisher eher über das Forum GoingElectric kannte.

CityStromer mit Original Ladetechnik aus den 80er Jahren

Klaus hatte das gesamte Treffen organisiert und hatte an den Vortagen knapp 30 E-Gölfe zusammen bekommen. Auf dem Tanzwerder (die Insel bei der Fulda und Werra zusammenkommen und zur Weser werden) wurde vom lokalen Energieversorger ein Stromverteiler aufgestellt, der auch unter der Last der zahlreichen E-Gölfe gut zu tun hatte.

Bereits an den Vortagen gab es u.a. Ausflüge nach Baunatal (VW) und nach Einbeck (PS-Speicher) die über das eGolf-Forum abgewickelt wurden.
 
Im nebenan liegenden Gasthaus Weserstein gab es Verpflegung und im Laufe des Tages gab es auch mehr Besucher, die in erster Linie mit Bussen angekarrt wurden. Hauptsächlich, um sich den „Original-Weserstein“ anzuschauen. Ist halt eine Touristenattraktion.
Wie üblich natürlich verblüffte Gesichter über Ralphs Brammo (also ein Motorrad). Und auch die Tank-/Ladesäule war natürlich wieder ein Hingucker.
 
 
Das Wetter und die Lage waren schon klasse. Vielfach wurde bereits nachgefragt, ob es auch das nächste Jahr ein Treffen gibt. Der lokale Energieversorger hat sein Kommen und seine Unterstützung bereits zugesagt.
 
 
Allerdings wird es im nächsten Jahr wahrscheinlich keine Möglichkeit geben über die wackelige Hängeseilbrücke zu gehen.
 
 

 
 
360° Bild
 

e-Day Blumenthal „yesterday meets tomorrow“

– Bericht ist noch unvollständig –
Der Samstag hatte sich nicht gerade mit tollstem Wetter angekündigt. Und auch die Aussichten des Wetterberichts wollten eigentlich auch nicht so recht. Umso besser, als sich im Laufe des vormittags das Wetter aufklarte. Aber einen Wetterbericht will hier niemand lesen.
Carsten und ich waren die ersten vom Verein, die auf das „alte“ BWK-Gelände in Bremen-Blumenthal gekommen sind. Diesmal mit dem Maxus EV80, einem Twizy, einer Zoe und dem Tesla Model S.
Zuerst einmal wurde die Ladesäule aus dem Maxus geladen und angeschlossen. Seitens des Versanstalters wurden zwei Stromkästen aufgestellt, die mindestens ja 250A zur Verfügung stellen konnten. Die Ladesäule konnte also mit voller Kraft genutzt werden.
Unsere Ausstellungsfäche war so gewählt, das wir von hier Mitfahrten anbieten konnten. Dies wurde auch fleissig genutzt. Hauptsächlich zwei Tesla waren fast nonstop ab Mittags unterwegs.
Dem Ausstellungsgelände folgende standen Anbieter von Autohäusern, Solaranlagen, der swb, aber auch Stände mit kulinarischen Angeboten bereit. U.A. ein Kaffee-Fahrrad bei dem es frischen Kaffee und Kakao gab. Aber es gab natürlich auch, wir sind schließlich in Bremen an der Weser, einen Stand mit Fischbrötchen.
Im Laufe des Tages kamen immer mehr E-Fahrzeuge aufs Gelände, mit dem Problem, das mehr Platz geschaffen werden musste, was aber kein Problem war, weil gegenüber ein freie Fläche schnell als Parkplatz eingerichtet werden konnte. Dort stand auch ein Oldtimerbus der BSAG für einige Fahrten bereit.
Es schien auch das einzige echte „Oldtimer“ Fahrzeug gewesen zu sein.
Auf der freien Fläche konnten so gut noch 20 Fahrzeuge untergebracht werden. In den Straßen standen auch noch mal nicht ganz so viele. Insgesamt wurden etwa 60 Fahrzeuge gezählt. Es dürften insgesamt aber so um die 75 bis 80 Fahrzeuge gewesen sein. Leider wurde das zu keiner Zeit offiziell gezählt.
Der Bremer Verkehrssenator Lohse hatte die Veranstaltung eröffnet und danach einen „Messerundgang“ u.a. mit dem Blumenthaler Ortsamtsleiter Peter Nowak gemacht. Später hat sich dann auch der Präsident des Senats Carsten Sieling auf der Veranstaltung sehen lassen.
Eines der Highlights war dann die Fahrt durch Blumenthal und Farge im Konvoi mit anschließendem entern der Fähre.

Presseberichte

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von Bernd Schubinski:

von Roland Klose: